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Vorwort

Mehr als elf Jahre sind vergangen, seit ich den ersten Satz für meinen vierteiligen Fantasy Thriller TARLOT geschrieben habe. Und noch viel länger ist es her, seit mir diese Geschichte in den Sinn gekommen ist.


Angefangen hat alles mit einem einzigen Satz, über den ich lange grübelte, den ich faszinierend fand und der mich nicht mehr los ließ. Es ist der erste Satz von Christine Parsto, den diese in meinem Buch ausspricht und ich fing an zu grübeln, wie so etwas passieren könnte und baute mir nach und nach eine Geschichte auf, die mich immer mehr fesselte und die sich immer weiter ausbreitete.


Natürlich habe ich nicht durchgehend an dieser Geschichte geschrieben, dann wäre ich selbst für einen Anfänger als Autor etwas langsam. Aber ich habe mich wirklich jeden Tag damit beschäftigt. Sei es nun das eigentliche Schreiben, Vorbereitungen treffen, Korrekturen vornehmen, Erinnerungen auffrischen, Notizen aufzeichnen, Recherchieren, Details ausdenken, Zukunftspläne schmieden und tausend Fragen an tausend Personen stellen.


Manchmal zog sich der Prozess so lange hin, dass ich schon an der Fertigstellung zweifelte. Nie hingegen zweifelte ich aber an der Qualität der Geschichte. Es ist für mich nach wie vor die ultimative Verschmelzung von Fantasy, Thriller und Horror. Und warum sollte ich sie auch nicht so super finden? Schließlich habe ich mir genau das ausgedacht, was ich selbst fesselnd und aufregend finde.


Etwas verwirrend mag die Tatsache sein, dass im ganzen ersten Buch nur sporadische Elemente der klassischen Fantasy zu finden sind. Aber im Gesamten betrachtet kann man das komplette erste Buch als Einleitung verwenden. Ich habe oft überlegt, ob ich gerade dieses Buch, das sehr oft überarbeitet wurde, am Ende nochmal neu schreiben sollte. Aber ich denke, wer alle vier Bücher gelesen hat wird mir zustimmen, dass die Reihe in sich 100% stimmig in ihrem Aufbau ist. Also liebe Fantasy Freunde, lasst euch nicht täuschen, die Einflüsse von Tolkien’s „Herr der Ringe“ werden noch spürbar. Und ich sage dies so offen, da es einfach natürlich ist, dass wir in unserem eigenen Schaffen ständig von unseren Erlebnissen beeinflusst werden. Seien es nun andere Romane, seien es Filme, die Musik (die mein ständiger Begleiter beim Schreibprozess war) oder einfach tägliche Erlebnisse. Ich wollte das Rad nie neu erfinden, sondern einfach meine Version eines spannenden Fantasy Romans schreiben, der zudem Einflüsse aus dem Thriller und Horrorbereich parat hält und eine epische Story bietet.
Es war ein seltsames Gefühl, mich von all den Figuren nach so langer Zeit zu verabschieden und das Ende zuzulassen, aber es war einfach an der Zeit. Diese Geschichte ist zu Ende erzählt, ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und freue mich über ein Feedback jeglicher Art.


Vorhang auf für eine fremde Welt, fremden Personen und willkommen im TARLOT!